Neu, Alt, Blau, Geliehen

Wofür stehen die Accessoires?
Bei diesem Brauch trägt die Braut etwas Neues, Altes, Blaues und Geliehenes.
Der Brauch stammt aus dem viktorianischen England und zählt zu den ältesten aller Bräuche.
Das Neue symbolisiert den Anfang eines neuen Lebensabschnittes, das Alte wiederum steht für das Festhalten an den alten Gewohnheiten und der familiären Herkunft.

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Der Polterabend

Bei dem Polterabend handelt es sich um einen in Deutschland weit verbreiteten Hochzeitsbrauch, bei dem Freunde, Verwandte und Nachbarn zum Poltern vorbei kommen. Hierzu gibt es in der Regel keine persönliche Einladung. Zum Polterabend kommen auch all die Freunde und Nachbarn die evtuell gar nicht zu der eigentlichen Feier kommen oder eingeladen sind.

Nach altem Brauch finden sich die Gäste im laufe des Abends vorm Elternhaus der Braut ein, sie bringen altes Steingut und Porzellan mit um es in der Einfahrt zu zerschmeissen. Dies soll der bevorstehenden Ehe Glück bringen. Erlaubt sind hierbei Fliesen, Steingut, Blumentöpfe und sogar Waschbecken und Toilettenschüsseln. Doch Achtung, verboten sind Gläser, denn das Glas steht für Glück, welches man nicht zerbrechen sollte. Spiegel sind natürlich auch verboten, denn ein zerbrochener Spiegel bringt 7 Jahre Pech.

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Der Brautbecher

Dieser Brauch hat eine lange Tradition und Geschichte und stammt ursprünglich aus Nürnberg. Es ist ein Becher aus dem das Hochzeitspaar gleichzeitig trinkt. Dieser schöne Brauch symbolisiert Liebe, Treue, Harmonie und Hoffnung.

Brautbecher

Foto: Goldschmiedekunst – Brautbecher (Goslar) – Tamorlan

Doch wie kam es zu diesem Brauch? Anfang des 17. Jahrhunderts hatte ein sehr einflussreicher reicher Mann eine wunderschöne Tochter namens Kunigunde. Sie liebte einen jungen Goldschmied, doch der Vater war nicht einverstanden mit der Partnerschaft und ließ den Goldschmied einkerkern. (mehr …)